Kantonale Sportkonferenz

21.03.2016 - Mitteilung

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Am Donnerstag, 17. März 2016, fand die zweite kantonale Sportkonferenz für Gemeinden und Städte statt. Im Zentrum stand das Thema «Jugendsportförderung – Mehr Sport in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen». Mittels Erfahrungsberichten und Wissensaustausch wurden unterschiedliche Beispiele aus der Praxis zur Kinder- und Jugendsportförderung beleuchtet.

Kinder und Jugendliche sind sportbegeistert. Insgesamt hat die Bewegungszeit der Jugendlichen in den letzten Jahren jedoch abgenommen. Diese und weitere Fakten aus dem Kinder- und Jugendbericht stellte Markus Lamprecht vom Observatorium Sport und Bewegung Schweiz im Einstiegsreferat zum Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen vor.

Da die Bedingungen für Sportaktivitäten der Jugend anspruchsvoller werden, ist es umso mehr die Aufgabe von Gemeinden, Städten und Kanton, Angebote für Kinder und Jugendliche zu fördern. Auch Regierungsrat Mario Fehr betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der Förderung von Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sowie die Erleichterung des Zugangs zum Sport.

Viele Gemeinden unterstützen ihre Sportvereine in der Kinder- und Jugendförderung. Darüber hinaus können spezifische Angebote und Projekte ein attraktives Freizeitangebot schaffen. Rolf Rothenhofer, der Gemeindepräsident von Egg, präsentierte das Reglement zur Vereinsunterstützung seiner Gemeinde. Roland Pfenninger von der Abteilung Kind/Jugend/Familie der Gemeinde Horgen bot einen Einblick in aktuelle Sportprojekte aus Horgen und ging auf die bereichsübergreifende Zusammenarbeit in seiner Gemeinde ein.

Bei einem Austausch diskutierten die Teilnehmenden über die Themen Sportverhalten, Vereinsunterstützung sowie Sportprojekte und Zusammenarbeit in der Gemeinde und teilten ihre Erfahrungen.

Pascal Pauli vom Verein Raumfang stellte zum Schluss der Sportkonferenz drei Sportprojekte vor. Diese niederschwelligen Sportprojekte können dazu beitragen, dass auch Kinder und Jugendliche, welchen den Zugang zum Sport schwerer fällt, für Sport begeistert werden. Bei Interesse an diesen Sportprojekten dürfen sich Gemeinden und Städte beim Verein Raumfang melden.

Die kantonale Sportkonferenz hat auch in diesem Jahr die Möglichkeit geboten, den Austausch im Sport unter den Gemeinden und Städten sowie mit dem Kanton zu stärken. Durch die enge Zusammenarbeit kann der Sport im Kanton Zürich auch in Zukunft noch besser gefördert werden.

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