Endlich wieder mehr Sport – gut zu wissen

04.05.2020 - Mitteilung

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Ein Sportlerin schnürt sich im Knien die pinken Schuhe.

Ab dem 11. Mai werden die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus im Bereich Sport gelockert. In sämtlichen Sportarten sind Trainings in Kleingruppen bis zu 5 Personen ohne Körperkontakt und unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen wieder erlaubt. Wettkämpfe und Sportveranstaltungen sind aber weiterhin verboten.

Grundsätzlich sind die Trainings erlaubt, wenn für die jeweilige Sportart ein Schutzkonzept vorliegt. Es zeigt auf, wie die Sportart ausgeübt werden kann, so dass die Gefahr einer Ansteckung gering ist.

Es gilt: Ohne plausibilisiertes Schutzkonzept keine Sportaktivität im Verein! Alle vom BASPO und BAG plausibilisierten Konzepte werden auf der Website von Swiss Olympic veröffentlicht.

Sportanlagen: Der Betreiber entscheidet über eine Öffnung

Ist für die Sportaktivität die Nutzung einer Sportanlage notwendig, dürfen diese Sportanlagen genutzt werden, sofern der Betreiber entscheidet, diese zu öffnen. Vor der Planung der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs muss daher abgeklärt werden, ob die Gemeinde oder der private Anlagenbetreiber seine Anlage öffnet.

Jeder Anlagenbetreiber muss ein Schutzkonzept haben. Das Duschen und Umziehen soll grundsätzlich nicht auf den Anlagen, sondern zu Hause erfolgen. Die Schutzkonzepte der Anlagen müssen nicht von einer Behörde kontrolliert oder bewilligt werden.
Praxisbeispiele für Schutzkonzepte Sportanlagen werden auf der Website der ASSA veröffentlicht.

Hallen- und Freibäder sind voraussichtlich ab dem 8. Juni wieder offen. Für einen Trainingsbetrieb - sowohl von Einzelpersonen als auch von Sportvereinen - können die Schwimmbäder unter den oben genannten Voraussetzungen ab dem 11. Mai öffnen.
Es gilt: Man darf ins Bad, aber nur zum Schwimmen oder für Aquajogging. Die Liegeflächen und Kinderplanschbecken sind gesperrt!

Die Vereine sind verantwortlich für die korrekte Umsetzung

Basierend auf dem sportartspezifischen Schutzkonzept und dem Anlagenkonzept passt jeder Verein sein Training an die vereinsspezifische Situation an. Die Verantwortung für die korrekte Umsetzung der Schutzkonzepte liegt beim Verein und den anwesenden Leiterinnen oder Leitern. Für die konkrete Umsetzung in einer Sporthalle oder auf einem Fussballplatz ist die «maximal 5er-Gruppe» verpflichtend.

Mit der «pro Teilnehmende 10m2» Regel wird aber dem Umstand Rechnung getragen, dass auf einer grösseren Anlage auch mehr als eine 5er-Gruppe trainieren kann. So darf ein Club durchwegs mit 2 unabhängigen Trainingsgruppen à 5 Personen (1 Trainer/in, max. 4 Teilnehmende) eine Halle oder einen Platz teilen, sofern die Richtlinien eingehalten werden.

Im Fitnesscenter Trainings mit Kleingruppen möglich

Ab dem 11. Mai darf man auch wieder ins Fitnesscenter zum Sport treiben, sofern das Schutzkonzept des Anlagenbetreibers das ermöglicht. Es sind ausschliesslich Trainings in Kleingruppen (max. 5 Personen, inkl. Trainer/in) möglich und die Distanz- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Informationen zur konkreten Umsetzung sind in der Regel auf den Webseiten der Fitnesscenter-Betreiber zu finden.

J+S-Aktivitäten ab dem 11. Mai 2020 wieder möglich und anrechenbar

Ab dem 11. Mai können J+S-Aktivitäten wieder stattfinden und erfasst bzw. angemeldet werden. Dabei werden alle J+S-Aktivitäten subventioniert, die durchgeführt werden, auch wenn die minimale Anzahl Aktivitäten nicht eingehalten werden. Da das Versammlungsverbot (max. 5 Personen) bis mindestens 8. Juni bestehen bleibt, ist die Durchführung von Lagern noch nicht möglich.

Für die seit Mitte März ausgesetzten J+S Aktivitäten hat Bundesrätin Viola Amherd an der Medienkonferenz vom 29. April informiert, dass der Bund die Vereine für die Ausfälle im Bereich J+S durch die COVID-19 Pandemie entschädigen wird.

Weitere Informationen zur Erfassung und Anmeldung von J+S-Angeboten sind dem J+S-Coach-Mail vom 1. Mai 2020 zu entnehmen. 

Verboten: Freiwilliger Schulsport bis 8. Juni, Schulsporttage bis 17. Juli

Im Kanton Zürich ist die Durchführung von Sporttagen, Klassenlagern, Projektwochen und ähnlichen Veranstaltungen auf allen Stufen der Volksschule und an allen Schulen, an denen die öffentliche Schulpflicht erfüllt werden kann, bis zu den Sommerferien verboten. Freiwillige Schulsportangebote sind mindestens bis zum 8. Juni 2020 nicht möglich.

Wie geht es weiter?

Der Bundesrat wird am 27. Mai die Situation neu beurteilen und allenfalls weitere Lockerungen beschliessen. Wer zuhause oder abseits öffentlicher Sportanlagen für sich oder zu zweit Sport treibt, soll dies weiterhin mit den bekannten Vorgaben tun (Distanz, Hygiene).

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